Putz dran

Heute früh um 6 Uhr, als ich auf die Arbeit gefahren bin, führte mich mein Weg – wie jeden Morgen (es könnte ja sein, dass plötzlich das Haus wieder weg ist *ggg*) – zu unserer Bärenhöhle. Ich hab ja gedacht, dass die Putzer schon da sind. Waren sie aber nicht.

Heute mittag um 12:30 Uhr bin ich auf dem Heimweg wieder Richtung Bärenhöhle. Und – ja! Da hat sich ne Menge getan! Das Haus ist noch schöner jetzt als auf dem Prospekt und die roten Ziegel beißen sich ganz und gar nicht mit dem Zwerchgiebel (das hatte Herr Schwarz noch gemeint), sondern machen unsere Bärenhöhle zu einem wahren Farbklecks.

Fotos wären jetzt nicht schlecht, oder? Okay 😀 Dann einmal von der Giebelseite:

gelber Giebel

Und so siehts aus, wenn man Richtung Eingangstüre sieht:

gelbe Front

Und das Glanzstück unserer Bärenhöhle – der Zwerchgiebel: unser ganzer Stolz!

gelb-terracotta am Zwerchgiebel

Ja, auch das Gerüst ist weg! So kann die Fa. Vogel am Montag anrücken und uns an den Kanal anschließen. Die Juniorchefin heute Nachmittag hat uns versichert, dass am Montag gleich 3 Mann hier anrücken werden. Unter dem HWR-Raum im Loch kann man fast baden, so hoch steht das Wasser im Moment drin. Aber das Wetter seit der Hausstellung war ja nur noch nass. Und passend zum Putz antragen kam das schöne sonnige Wetter zurück. Passt doch!

Die 20%-Aktion beim Praktiker haben Männe und ich heute Nachmittag zum Geldausgeben genutzt. Innenfarbe und Abtönfarbe für die Wände oben und unten und die Decken haben wir heute gekauft. Der Laminat dort fürs Wohnzimmer gefiel uns ganz und gar nicht. Das haben wir dann im Toom-Baumarkt gekauft. Ein edles Laminat in Pinie-Optik, das sehr gut zu den Zimmertüren, den Küchenfliesen und der Wandfarbe harmoniert. Ich freu mich schon ans Streichen der geschätzten 400 qm Decken und Wände im gesamten Haus :-/ Unsere Väter haben heute mächtig rangeklotzt, während wir auf Tour waren. Bis auf Kleinigkeiten ist der Tanzsalon fertig tapeziert und auch schon im Flur hinter der Treppe (knifflig!) hängt Tapete.

Morgen darf zur Abwechslung mal wieder Männe tapezieren und ich werd endlich mal die Winterreifen an meinem Auto wechseln gehen. Das haben wir irgendwie nie geschafft 🙂 Und dann geh ich in die Bärenhöhle und entferne überall an den Fenstern und Türen die Klebstreifen.

Anfang Juli wollen wir schon umziehen. Bis jetzt hielt ich Männes Zeitplan für Utopie, aber so langsam glaub ich selbst, dass wir das schaffen 😀

Obergeschoss

Nun gehen wir die Treppe nach oben. Und schauen mal Richtung Badezimmer. Das Foto ist vom kommenden Schrank- und Ankleidezimmer gemacht worden.:

Obergeschoss

Jetzt nehmen wir ein Bad:

Badezimmer

oder gehen wir lieber unter die Dusche?

Bad

oder gehen wir lieber aufs Klo?

Bad

Okay, verlassen wir das Bad und gucken uns im Obergeschoss noch weiter um:

Obergeschoss

und noch eins:

Obergeschoss

Und jetzt gucken wir zum Abschluss über Dachtreppe in den Spitzboden:

Spitzbodenblick

Erdgeschoss-Bilder

Jetzt waren wir endlich allein im Haus und konnten eine ungestörte Fotosession abhalten. Wir fangen mal mit dem Erdgeschoss an. Die Bilder vom Technik/Hauswirtschaftsraum kennt Ihr ja schon. Und die Küche am Stelltag auch schon.

Aber so ausgepackt noch nicht:

Küche

Und Bilder vom Kimmelschen Tanzsalon – *äh* – Wohnzimmer, wo mal der Fernseher stehen soll:

Wohnzimmer

und noch eins:

Wohnzimmer

Blower-Door und Schlüssel

3 einsame Dennert-Männer waren beim Häuschen und bauten die Türen ein, machten das Haus „besenrein“ und noch so andre Aufgaben. Der Polier zeigte uns noch die Feinheiten der Technik. So wurde z.B. auch das Solar in Betrieb genommen und die Sonne heizt den Modulen schon ganz schön ein. So um die 30° C waren heute immer auf den Modulen, obwohl der Wind heute heftig um die Bärenhöhle pfiff und es eigentlich nicht soo warm war. Aber die paar Sonnenstrahlen reichten schon.

Ihr wollte doch mal ein paar Fotos vom Inneren des Häuschens sehen. Hier also die technische Seite:

massig Technik

und nochmehr Leitungen und der Wassertank:

und noch mehr Technik

Das war aber noch nicht alles. Die Endabnahme mit dem DEKRA-Mann stand an. Und die ging ohne Mängel durch. Okay, die Glasscheibe bei dem Türseitenteil fehlt noch, wird aber noch nachgeliefert. Aber das auch schon alles. Und dann erhielten wir die Schlüssel *stolzbin*

Nachmittags stand dann der in den Baublogs so gefürchtete Blower-Door-Test an. Ich geb zu, ein wenig Herzklopfen hatte ich schon davor.

Aber erstmal wurde unser Eingang blau verhüllt und ein Gebläse eingebaut:

Blower-Door

die Messgeräte ein bisschen größer?

Messgeräte

Nun – spektakulär ist was andres 😉 Und unser Häuschen bestand die Prüfung mit 2,1; also mit Bravour. Was will man mehr?

Am Montag fangen dann schon die Innenausbauarbeiten an und am Dienstag soll auch schon mit dem Außenputz angefangen werden. Schneller geht nimmer 😀 

Abschied

Heute mussten wir Abschied von den meisten der ~*Dennert*~-Arbeiter nehmen, da nur 3 morgen bei der Endabnahme mit der DEKRA und dem Blower-Door-Test dableiben. Ein Andenken an die Zeit mit ihnen haben sie dem Bauherren vermacht:

Bauhelm

Aber vorher haben sie wie jeden Tag mächtig viel gearbeitet. Wir haben im Moment nur die Fotos von außen gezeigt, aber im Inneren gibts jetzt schon die fehlenden Fliesen in der Küche und im Flur. Die konnten jetzt erst angebracht werden, da sie ja in 2 Modulen aufgeteilt waren und die Stoßkante wurde verfugt. Die Verpackung in der Küche ist weg und die Dunstabzugshaube wurde angebracht. Ein g***les und stylisches Teil! Jetzt konnten wir auch mal alle Schränke öffnen.

Die Treppe hat ein Geländer bekommen. Auch im Obergeschoss hat sich eine Menge getan. Auch dort gibts bei der Galerie ein Geländer. Alles ist sauber verputzt und gespachtelt und die Dachlukentreppe ist auch schon da. Das Bad ist von der Verpackung befreit und gefällt mir riesig toll. Endlich wieder eine schön gemütliche Badewanne! Und die Dusche erst!!! Da passt zwar etwas noch nicht mit der Glastüre, aber das soll morgen noch gerichtet werden.

Die Außenfassade wurde auch ordentlich gespachtelt und geglättet und wartet jetzt auf den Außenputz, der auch demnächst, wenn das Wetter mitspielt und es ein bisschen trocken bleibt angebracht wird.

Aber jetzt gibts erstmal Fotos. Der Bezirkskaminkehrermeister hat uns einen „Fahnenmast“ fürs Dach beschert:

Gaspfeife

Ich kenn die Dinger ja nur in klein und grau oder schwarz. Aber das Ding ist ja der Hammer! Nun – mit der roten Farbe wie die Ziegeln fällt das ja nicht so auf. Aber wenns der Kaminkehrermeister so will….

Und so schaut das fertig gedeckte Dach aus, wenn man von der Viehgasse den Berg hochfährt:

Blick vom Wendehammer

Und der schöne Blick auf die andre Seite des Dachs mit dem Hingucker Zwerchgiebel:

Dach mit Zwerchgiebel

Ach, haben wir nicht ein hübsches Häuschen?? Ich war ja heute im Dienst und hab nur von einem Ohr zum nächsten gegrinst, wenn jemand mich auf unser Häuschen angesprochen hat. Ja, ich bin eine superstolze Hausbesitzerin! Männe hat derweil – der hat ja noch frei – auf der Bank den nächsten großen Geldbatzen auf den Weg gebracht.

Ich bin ja nur froh, dass mir auch morgen noch kurzfristig Urlaub gewährt worden ist (Danke, danke, J.!) und ich bei der Bauabnahme dabei sein kann.

Dach und Loch

Nun steht das Haus schon den 3. Tag und ich kanns immer noch nicht richtig glauben 😀 Nachts war bei uns ein Regen- und Hagelsturm und mein erster Gedanke war, hoffentlich gehts dem Häuschen gut. Den Arbeitern hab ich das natürlich auch erzählt und die haben nur gelacht. Die habens gut, die sind nicht eine frischgebackene Hausherrin, die Angst um ihr Hab und Gut hat. Das Häuschen ist ja noch jung und muss schon soooo viel aushalten 😉

Seit gestern sind die Arbeiter mit vielen Arbeiten beschäftigt, die zwar extrem aufwändig sind, die man aber von außen nicht so sieht. Da sind z.B. die Gipskartondecken an Ort und Stelle und wurden schon verfugt und verspachtelt, im Obergeschoss sind die Ständer weg und die ICON-typischen Zinkblechverkleidungen am Dach sind angebracht. Im Technikraum hat sich auch ne Menge getan, aber ich kenn mich ja da überhaupt nicht aus. Für mich sind das viele Leitungen, ein großer Wasserbehälter und nochmal Kabel in den verschiedensten Dicken und Farben.

Der Bezirkskaminkehrer war auch schon heute vor Ort wegen den Gaspfeifen und die E.on ließ sich auch schon blicken. Morgen gibts dann schon „richtigen“ Strom und nicht nur den Baustrom und das Gas kommt. Dafür musste heute auch mal wieder ein Loch in den Boden her und die Fa. Vogel rückte an:

Baggerchen beim Buddeln

Und nun ein Bildchen vom Dach gestern (von der Viehgasse aus):

Dach am 8. Mai

und dann heute Nachmittag:

Dach am 9. Mai

Der Zwerchgiebel mit dem zugehörigen Dach gestern:

Zwerchgiebel am 8. Mai

und heute Mittag sahs schon richtig fertig aus:

Zwerchgiebel am 9. Mai

Frau Bauherrin muss dann morgen wieder selbst arbeiten und Geld fürs Häuschen verdienen 🙂

Am Freitag um 11 Uhr kommt ein Herr von der DEKRA zwecks Bauabnahme (und ich will dabei sein und hab eigentlich bis um 12 Uhr Dienst…) und um 13 Uhr ist der Blower-Door-Test und dann sind wir Besitzer von Schlüsseln und die Arbeiter von der Fa. Dennert haben die Baustelle „Viehgasse 7“ abgeschlossen.

Einen Schlüssel davon bekommt dann die Fa. Vogel, die dann die Trockenbauwände oben stellt, dort die Elektrik installiert incl. der SAT-Anlage und dann bekommt sie noch den Auftrag die Decken und die Wände zu tapezieren. Und dann sehen wir mal weiter.

7. Richtfest etc.

In einigen von Euren Kommentaren habe ich gelesen, dass Ihr ein Bild vom Gesamtkunstwerk Haus 😉 sehen wollt. Eins hab ich – nur noch nicht so ganz fertig:

Hääääuuuuuschen!

Ein besseres Bild gibts dann, wenn das Dach gedeckt und die Solarpanels angebracht sind. Das ist wohl morgen der Fall, angefangen mit dem Decken haben sie heute schon.

Am Sonntag hatten Männe und ich noch mit vereinten Kräften einen Richtbaum geschmückt und im Laufe des Tages auf die Baustelle gebracht. Und der wurde dann auch gebraucht:

Richtfest

Noch während das Carport auf den Platz geflogen ist 🙂 Aber es war schon fast 20 Uhr abends und im Finstern macht kein Baumaufrichten Spaß. Auf dem Dach sitzt der Teamleiter der Firma Dennert und noch ein Kollege.

Richtspruch

Der Teamleiter machte seinen Richtspruch – richtig abgestimmt auf uns und das „1 Tag, 1 Haus“-Konzept, dann trank er sein Sektglas aus und schmetterte es gegen das Gerüst. Glas zersprang in viele kleine Teile 😀 Den genauen Wortlaut des Spruchs will er mir noch mailen und dann füge ich ihn in den Blog ein.

Von Frau Vogel und von der Fa. Dennert – in persona Herr Schwarz – bekam ich jeweils einen Blumenstrauß – den von Frau Vogel haben wir an Ort und Stelle fotografiert, den von der Fa. Dennert muss ich noch digigrafieren:

Blumen von Frau Vogel

Danach haben wir den Grill angeworfen und im zukünftigen Wohn-/Esszimmer gefeiert. Das geflügelte Wort war an dem Abend „Pass auf die Löcher auf!“ Mit den „Löchern“ waren die mit Spachtelmaterial verfugten Teile gemeint, wo teilweise die Stahlseile des Krans angebracht waren und teils die Fußbodenheizung zusammengekoppelt war. Klar, dass jetzt etliche Fußabdrücke diese Verfugungen „zieren“.

Fazit:
„1 Tag, 1 Haus“ ist nicht nur so ein Slogan, sondern auch wirklich Realität. Wo am Tag vorher nur ein Streifenfundament zu sehen war, steht am nächsten Tag ein komplettes Haus. Die Professionalität und die Freundlichkeit der Arbeiter kann man eh nicht beschreiben, die muss man einfach nur erleben. Auch heute, als wir 4x am Häuschen auftauchten war eine fröhliche Athmosphäre im Haus zu spüren.

Ganz großes Lob an alle Arbeiter der Fa. Dennert, die gestern und die noch in den nächsten Tagen an unserer Bärenhöhle arbeiten, von hier aus! Ihr seid SPITZE!!!!! 

6. Garage/Carport

Irgendwann in der Mittagszeit hatten wir dann auch noch ein Live-Interview bei Radio Plassenburg mit Frau Vogel und Herrn Schwarz von der Fa. Dennert. Ich hab aber nix gesagt, sondern Männe den Vortritt gegeben. War schon auch irgendwie aufregend.

Auf die Garage und das Carport, die von der Fa. Zapf geliefert werden sollten, haben wir schon seit früh um 7 Uhr gewartet. Aber da kam nix. Und dann mittags hieß es dann, dass die Garage und das Carport an dem Tag gar nicht mehr kommen. Und dann fragte der Kranführer mich, wie man am besten zur Baustelle kommt, er hätte den Zapf-Lieferanten am Telefon. Aber so schnell wurde das mit der Garage nix, denn erst war der Dennert-LKW mit dem Dach an der Reihe. Und das hatte – wie beschrieben – etwas länger als geplant gedauert.

Hier stehen die beiden Teile auf dem LKW:

Garage und Carport auf LKW

Dieselbe Farbe wie die Garage und das Carport hat später auch mal das Haus.

Fotos vom Einschweben der Garage habe ich Euch erspart, nur das Bild als das Carport einflog war einfach spektakulär:

fliegendes Carport

5. Das Dach

Ein klein bisschen vom Dach habt Ihr ja schon beim Thema „Zwerchgiebel“ gesehen. Aber erst musste mal das erste Teil vom Dach rauf aufs Haus:

fliegendes Dach

Und nochmal – aber diesmal von näher:

fliegendes Dach

Schwindelerregend, gell? Dann kam ein Dachteil nach dem andren nach oben. Und dann ging gar nix mehr. Der Kran hatte einen Computerabsturz (auch das gibts!) und dann gabs etwas Stillstand. Aber da kann niemand für die leichten Verzögerungen dafür und für technische Fehler kann niemand was. Wir haben die Päuschen für einen genauen Blick ins Obergeschoss genutzt:

Obergeschoss

Es hat zu der Zeit auch noch geregnet und auch im Erdgeschoss tröpfelte es leicht durch die Decke. Aber dann mochte die Software vom Kran wieder und die Dachaufbauten gingen weiter von statten. Aber ein Blick auf die Ziegel und die Solarpanels ist doch auch mal ganz schön:

Ziegel und Solar

Beides wurde ganz zum Schluss mit dem Kran aufs Haus gehievt, damit teils heute, teils morgen gedeckt werden kann.