Umzugstory Teil 3

Ums ein wenig abzukürzen (liest das hier überhaupt noch einer?) – Puschel tapste dann seit Dienstag dann allein die Treppe rauf und runter – ohne Probleme.

Am Donnerstag und Freitag drauf kam dann mein Papa und machte sämtliche Lampen, den Alibert im Badezimmer, die Garderobe und noch so andre zeitraubende Kleinigkeiten auf. Männe und ich besorgten Regale für die Küche, um den Kleinkram und Elektrogeräte wie Toaster (der steht da schon) und Mixer (den vermiss ich noch in den nicht ausgepackten Kisten) unterzubringen. Schaut wirklich gut aus und passt auch dorthin. Jetzt fehlt nur noch ein Regal im HWR um den Froster herum und ein Regal/Schrank im GästeWC für Putzzeug. Wie macht Ihr das mit Besen etc.? Stehen die einfach irgendwo rum oder hängen die irgendwo? Für Vorschläge bin ich immer zu haben. Platz für ein Regal/Schrank im GästeWC haben wir, aber noch keinerlei Ideen.

Und nochwas steht bei uns – ein kleiner Traum von mir: eine kleine 2-Sitzerbank vor dem Haus 🙂 Sowas hat mir schon immer vorgeschwebt und da ist mir sogar meine Mama neidisch drum 😉

Das einzige, was so gar nicht toll aussieht ist der Garten. Dank Schwiepa sind zwar die größten Steine draußen, aber ich könnte unseren Garten glatt als Rapsfeld deklarieren. Und gestern im Baumarkt hab ich sooooo schöne Stauden entdeckt und Rankpflanzen für hinter die Garage… Besonders der Sommerflieder hats mir angetan. Aber erst muss das da draußen erstmal urbar gemacht werden.

Umzugstory Teil 2

Als wir am nächsten Morgen ins Erdgeschoss kamen, saß Puschel mit wahren Telleraugen immernoch auf ihrem Klo. Ich hab sie da erstmal rausgetragen (manche muss man zu ihrem Glück zwingen) und hab sie im Flur runtergelassen. Ab da gabs kein Halten mehr: Das Erdgeschoß wurde unsicher gemacht und jede Ecke beschnüffelt und beäugt. Und dann fand sie ihren Kratzbaum am Fenster, der jetzt so angebracht ist, dass sie schon durch die Scheibe sehen kann, wer aufs Haus zukommt und da war erstmal Abhängen angesagt.

Ich habe den Freitag zugebracht, die Küche halbwegs einzuräumen. Nun – sowas wie kleine scharfe Messerchen (hier sagt man „Schneidteufelchen“ dazu), diverse Kochlöffel, Schüssel, Mixer und solche Teile find ich noch heute nicht. Aber irgendwann tauchen auch die wieder auf 😉

Da unser Muskelkater noch nicht groß genug war, sind wir am Samstag gleich mal zu Ikea gefahren. Männe wollte einen neuen Schreibtischstuhl, eine neue Essecke war auch geplant und Lampen an der Decke fehlten auch. Baustellenlämpchen sind zwar zweckmäßig – aber schön???? Das Auto war jedenfalls voll bis oben mit unseren Einkäufen. Wenn ich irgendwann mal wieder die Digicam finde (auch die ist irgendwo noch verschwunden), dann mach ich Fotos von unserer neuen Ausstattung. Besonders die Schlafzimmerlampe (was so richtig für Määääädchen) ist ein Bild wert. Den Esstisch und die Stühle haben wir noch am selben Abend zusammengeschraubt.

Am Sonntag war bei in Katschenreuth bei Kulmbach von der Fa. Vogel ein „Tag der offenen Tür“ anlässlich des Stelltermins in derselben Woche von einem ICON 3 Plus (also unser Häuschen ohne den Zwerchgiebel). Das mussten wir uns natürlich auch geben 🙂 Darf ichs sagen? Unser Häuschen gefällt mir um Längen besser! *ggg* Für die Ausstellung von bereits realisierten Haus-Projekten haben wir Fotos von unserer Bärenhöhle zur Verfügung gestellt. Und vielleicht taucht das auf der offiziellen Dennert-Seite auf? Wer weiß 😀

Umzugstory Teil 1

Damit die ganzen Beiträge nicht zu lang werden, schreib ich sie häppchenweise auf. 14 Tage ohne Internet können ganz schön lang werden, aber wir haben uns die Zeit gut mit was andrem vertreiben können 😀

Ab Montag, 2. Juli hatte Männe dann seinen ersten „Urlaubstag“. Da sollte eigentlich die Telekom kommen und uns wieder ans Internet und Festnetztelefonie lassen. Nun – kurze Rede – sie kam nicht und hat uns 14 Tage drauf warten lassen. Männe packte also Kisten, Kistchen und Müllsäcke mit allem, was er in der Mietwohnung finden konnte. Was man alles in einer Wohnung unterbringen kann *Haare rauf* Unmengen… Montag abend sah schon alles schwer nach Umzug und leeren Regalen aus. Dienstag abend noch mehr. Am nächsten Tag wollte dann mein Dad anrücken und schon mal vielleicht die ersten Schränke auseinanderbauen. Denn eigentlich wollte sich Männe für den Donnerstag einen Sprinter (Renault Boxer??) ausleihen und dann den Umzug starten. Dienstag abend sahs noch nicht danach aus, Mittwoch Mittag, als mich Männe auf der Arbeit anrief auch noch nicht. Um 15:45 Uhr kam ein Anruf, ob ich nicht Donnerstag und Freitag Urlaub machen könnte, der Umzug steht kurz bevor.

Und so kam es auch. Am Donnerstag früh um 8 Uhr holten wir den Sprinter aus Kulmbach ab und abends um 8 Uhr brachten wir ihn wieder dorthin. Den Tag über wurden Schränke, Schrankteile, Regale, Stühle, Tische, unser Bett und nochmal zig Kartons von der Räuber- in die Bärenhöhle geschafft. Hut ab vor Männes und meinem Papa, die den ganzen Tag uns tatkräftig geholfen haben. Ich weiß nicht, wie wir das ohne die beiden hätten handeln können. Ich wurde dazu „verdonnert“ die Essenssachen aus der Küche zusammenzupacken und auf unser Kätzchen achtzugeben. Die arme Puschel wusste ja kaum, wie ihr geschah. Mal war sie in der Küche, mal auf dem Klo eingesperrt und der letzte Ort war das fast leere Schlafzimmer, wo wir unsere Katze einquartiert hatten.

Abends, nachdem wir das Auto abgegeben hatten, packten wir unser Kätzchen in die Transportbox und fuhren mit ihr in die Bärenhöhle. Puschelchen traute sich nicht aus ihrer Box, sondern guckte uns nur total verschreckt aus groooßen Augen an. Der Tanzpalast war schon gut bestückt mit der Couchgarnitur, den Schränken und einem Regal. Schön drapiert hatten die Männer die Möbel. Auch das Bett und der Schlafzimmerschrank, der wie durch ein Wunder den Umzug überlebt hatte (ich hatte ihn schon fast abgeschrieben) waren schon aufgebaut.

Ich nötigte Männe noch, unseren neuen digitalen SAT-Receiver (mit 700 Fernseh- und nochmal 300 Radioprogrammen) einzuweihen und so verbrachten wir den Abend völlig fix und fertig auf der Couch vorm Fernseher. Puschelchen setzten wir auf ihr Katzenklo im GästeWC und da blieb sie auch bis zum nächsten Morgen. Die arme Katze musste unglaubliche Ängste ausgestanden haben. Sie kannte ja bis dato nur unsere Wohnung und musste sich erst mit Laminat statt Teppich im Wohnzimmer abfinden und die Treppe. Aber die hat auch noch ne extra Geschichte.

Umzug und Telekomärger

Ich machs mal kurz, weil ich an einer Internetleitung derzeit bin, die ich aber weiter nicht nutzen kann. Danke Benny, dass Du uns kurzzeitig mal an die weite Welt rangelassen hast 😉

Am Montag, 2. Juli ganz früh haben uns die Telekomiker vom Telefon und Internet abgezwickt und am Montag nachmittag wollten sie uns eigentlich, wie telefonisch ausgemacht wieder zulassen. Und wer kam? Niemand 🙁 Durch den Streik bei der Telekom bekommen wir erst wieder am 16. Juli (!!!!!!) Internet und Telefon *grrrrrrr*

Dafür sind wir am Donnerstag in einem Kraftakt mit Papa und Schwiepa umgezogen und wohnen schon im Häuschen. Ein Gefühl wie im Urlaub, sag ich Euch. Ich hab mich schon total gut eingewöhnt und unser Kätzchen auch. Nun – wir werden erst wieder von uns lesen lassen, wenn wir unsere Inet-Leitung haben…. Bis dahin *winke*

Adios Räuberhöhle

Morgen irgendwann im Laufe des Tages gibts hier in der Mietwohnung kein Telefon und kein Internet mehr. Die letzte Miete wird auch bald abgebucht und das letzte Mal „große Hausordnung“ haben wir auch im Moment. Heute morgen, als ich zum Einkaufen aus dem Haus gegangen bin, hab ich auf dem Treppenabsatz vor dem Mietshaus gesehen, dass mal wieder „rückwärts gegessen“ worden ist und die Hinterlassenschaften durften wir wegmachen. Wir haben ja Hausordnung *grummel!*

In der Bärenhöhle steht jetzt außer Männes Schreibtisch, meinem Spinnrad und einem kleinen Regal im Schlafzimmer (das hab ich sogar in meinen Polo reingebracht!) zig Kisten herum mit allem möglichen. Ja, der Umzug ist voll im Gange. In der Mietwohnung sind größtenteils die Schränke leer, in den Regalen klaffen auch große Lücken. Männe hat jetzt im Moment seine letzte Schicht vor dem Urlaub und dann wird umgezogen! Vor haben wir, alles auszuräumen, die Schränke auseinander zu bauen und dann in einer einzigen Aktion die Möbel mittels LKW oder Sprinter, den wir uns noch mieten müssen, von der Mietwohnung ins Haus zu schaffen.

Die Küche und das Bad in der Bärenhöhle ist frisch geputzt und gewienert und warten nur auf uns. Endlich ists soweit 😉

Ach, ab Dienstag gibts in der Viehgasse (die Adresse unserer Bärenhöhle) Radau. Die neuen Nachbarn fangen mit dem Kelleraushub an. Ihr Haus soll mal konventionell gebaut werden und der Rohbau über den Winter austrocknen.