Von Schaltern und Nachbarn

Am Donnerstag hätte ich mich am liebsten jetzt und sofort in die Viehgasse gewünscht. Da ich ja Urlaub habe, habe ich mich zum Strickstammtisch aufgemacht, der ein paar Ortschaften weiter stattfindet. Um 22:45 Uhr hatte mich dann Männe angerufen, um zu fragen, wann ich denn heimkomme. Ich wollte mich eigentlich eine halbe Stunde später auf den Weg machen. Vor der Türe bei uns daheim wäre eine Schlägerei im Gange mit Mitbewohnern hier im Haus und die „fröhlichen Nachbarn“ würden auch zuschauen. Toll 🙁 Im Endeffekt bin ich dann knapp eine Stunde später daheim gewesen und hab mich von Männe am Auto abholen lassen. Denn allein nach Hause (eigentlich nur quer über die Straße und bei den „fröhlichen Nachbarn“ vorbei) habe ich mich nicht mehr getraut. Ein abgebrochener Flaschenhals einer Bierflasche lag auf dem Gehsteig und die Straße vom verschütteten Bier ging bis ins Haus 🙁 Jetzt könnt Ihr mir vielleicht nachsehen, warum der Umzug so schnell über die Bühne laufen soll, denn wir wollen spätestens Mitte Juli in der Viehgasse wohnen und unsere Wohnung hier zum 1. August gekündigt haben…

Über die Schalter und Deckenleuchtenauslässe und Kreuzschalter und Wechselschalter und Antennen und was es sonst noch so gibt durften wir uns gerade im Obergeschoss die Gedanken machen. *ufz* Im Erdgeschoss ist es uns ja quasi vom Haus selbst abgenommen worden und dort wurden nur geringfügig Änderungen vorgenommen, wie die Wama im GästeWC statt im HWR, einer (Doppel)Steckdose im HWR für unseren Gefrierschrank und 2x LAN im Wohnzimmer für Männes PC und meinen Laptop. Manche Begriffe mussten wir erst nachgooglen (wie diesen Kreuzschalter), aber im Endeffekt haben wir alles untergebracht. Die „Kinderzimmer“ im Obergeschoss werden ja nicht von Kindern bewohnt (wir haben keine), sondern werden zum Schrank- und Wollezimmer und zu einem Büro. Irgendwo müssen wir ja auch die Aktenordner unterbringen. So ein Hausbau bringt auch Massen von Papier mit sich…