Und weiter gehts

Von wegen Baustillstand! Als wir heute abend zur Baustelle fuhren, sah das so aus:

Baustelle

So sieht eine Baustelle aus! Mit rotweißem Flatterband 🙂

Die Kimmelschen Gebirge haben etwas Zuwachs bekommen.

Hügel der 1.

Der linke im Bild ist schon halb wieder abgetragen und abgefahren worden, der rechte ist neu. Neu ist auch der Hügel:

Hügel der 2.

Nein, die Sahara ist nicht im Anmarsch, die brauchten die Arbeiter für:

Revisionsschacht

ein bisschen näher?

Revisionsschacht

Die Baukenner unter Euch wissen, was das ist: ein Revisionsschacht; das runde Ding hat sogar Trittstufen um runterzuklettern. Ich hab ganz vergessen (oder verdrängt), dass sowas ja auch noch zum Haus gehört. Nun – jetzt isser drin und gut

Hauswirtschaftsraum :-D

Und das Loch da ist der zukünftige Hauswirtschaftsraum, in dessen Installationswand alles mündet: Strom, Wasser, Gas etc pp. So einen Blick drauf werd ich niiiiie wieder haben. Bin ich auch nicht scharf drauf 😀

Und von wegen – Kabelanschluss. Nix gibts. „Schüssel“ gibts… *schnief*

Riesen-Fortschritt

In genau 3 Wochen steht das Haus. Ich kanns immer noch nicht ganz glauben. Gestern waren wir mit meinen Eltern bei der Baustelle. Das ist tatsächlich mein/unser Grundstück und da wird für mich/uns gearbeitet *freu* Klingt blöd, aber irgendwie ist das alles noch ein klein bisschen unwirklich für mich.

Auf alle Fälle durfte ich heute wieder auf die Arbeit. *uah* Um 5 Uhr aufstehen *uah* Heute abend war auf alle Fälle wieder Baustellenbegehung angesagt, da es jetzt mit Riesenschritten weiter geht:

neuer Berg

Die Kimmelschen Berge haben Zuwachs bekommen. Der hier wird aber morgen per LKW abgefahren, da sich sonst die Arbeiter gar nicht mehr auf der Baustelle rühren können und dann ist das im Gegensatz zum andren Berg nur Lehm. Ach nö, den brauch ich nicht auf dem Grundstück. Und wo kommt der Berg her?

Streifenfundament zum 1.

Der Aushub der Streifenfundamente wurde heute gemacht, diese „Gatter“ eingepasst und mit Beton aufgefüllt. Der trocknet jetzt fröhlich vor sich hin.

Streifenfundament zum 2.

Und weils so schön war – das Streifenfundament aus einer andren Sicht. Hoffentlich ist heute abend keiner unseren neugierigen neuen Nachbarn nicht so vorwitzig und trampelt auf den frischen Beton. Aufgrund des tollen Wetters dürfte es aber zum trocknen nicht zu lange brauchen.

Hauseck

Ein Hauseck 😀 Ja, so langsam kann ich mir die Dimensionen unseres Hauses langsam vorstellen. Wirkt doch ein Stück größer als nur mit den Stecken im Boden.

Die Arbeiter haben noch ein ganzes Stück Arbeit vor sich: die Garage kriegt ein Streifenfundament, dann noch der Frostschutz, der Hydrant soll noch versetzt werden und der 1. Berg soll noch plattgemacht werden. Aber ich hab keine Angst mehr, dass das nicht geschafft wird.

Von Schaltern und Nachbarn

Am Donnerstag hätte ich mich am liebsten jetzt und sofort in die Viehgasse gewünscht. Da ich ja Urlaub habe, habe ich mich zum Strickstammtisch aufgemacht, der ein paar Ortschaften weiter stattfindet. Um 22:45 Uhr hatte mich dann Männe angerufen, um zu fragen, wann ich denn heimkomme. Ich wollte mich eigentlich eine halbe Stunde später auf den Weg machen. Vor der Türe bei uns daheim wäre eine Schlägerei im Gange mit Mitbewohnern hier im Haus und die „fröhlichen Nachbarn“ würden auch zuschauen. Toll 🙁 Im Endeffekt bin ich dann knapp eine Stunde später daheim gewesen und hab mich von Männe am Auto abholen lassen. Denn allein nach Hause (eigentlich nur quer über die Straße und bei den „fröhlichen Nachbarn“ vorbei) habe ich mich nicht mehr getraut. Ein abgebrochener Flaschenhals einer Bierflasche lag auf dem Gehsteig und die Straße vom verschütteten Bier ging bis ins Haus 🙁 Jetzt könnt Ihr mir vielleicht nachsehen, warum der Umzug so schnell über die Bühne laufen soll, denn wir wollen spätestens Mitte Juli in der Viehgasse wohnen und unsere Wohnung hier zum 1. August gekündigt haben…

Über die Schalter und Deckenleuchtenauslässe und Kreuzschalter und Wechselschalter und Antennen und was es sonst noch so gibt durften wir uns gerade im Obergeschoss die Gedanken machen. *ufz* Im Erdgeschoss ist es uns ja quasi vom Haus selbst abgenommen worden und dort wurden nur geringfügig Änderungen vorgenommen, wie die Wama im GästeWC statt im HWR, einer (Doppel)Steckdose im HWR für unseren Gefrierschrank und 2x LAN im Wohnzimmer für Männes PC und meinen Laptop. Manche Begriffe mussten wir erst nachgooglen (wie diesen Kreuzschalter), aber im Endeffekt haben wir alles untergebracht. Die „Kinderzimmer“ im Obergeschoss werden ja nicht von Kindern bewohnt (wir haben keine), sondern werden zum Schrank- und Wollezimmer und zu einem Büro. Irgendwo müssen wir ja auch die Aktenordner unterbringen. So ein Hausbau bringt auch Massen von Papier mit sich…

Tag 2 der Bauphase

Heute morgen habe ich mich noch schnell vom Friseur schönmachen lassen. War echt notwendig 😀 Kaum daheim rief ein Herr von der E.On an und wollte uns kennenlernen. Er wollte einen Grundriss von unserem Erdgeschoss und teilte uns mit, dass das Anschließen für Bauherren mit Solaranlage sogar günstiger ist. Klingt guuuuut! Und später klingelte Männes Handy und dran war unser Bankberater. Der erste KfW-Antrag ist eingetrudelt. Schön! Er hatte eigentlich mit einer Vorlaufzeit von mindestens 3 Wochen gerechnet, im Endeffekt war es gerade mal eine Woche. Und jetzt darf er auch etwas Urlaub machen, es sei ihm gegönnt 😀

Heute abend gabs dann die Grundstücksbegehung unsererseits.

wachsende Kimmelberge

Die Kimmelschen Bauberge wachsen weiter an.

Untergerüst für Fundament

Ich hoffe, man sieht etwas was ich meine. Das sind so Gerüste für die Streifenfundamente und die werden im Boden vergraben und rein kommt Beton. So ganz vorstellen kann ich mir das noch nicht, aber ist ja egal. Ich werd ja alles sehen 🙂 Schwer ist das Teil! Beim Zusammenbasteln von dem Ding haben wir die Arbeiter heute Nachmittag getroffen. So allein ist das Teil aber nicht, auf dem Grundstück liegen noch 2 von derselben Sorte herum.

Bauwagen

Ein weiteres Stilleben auf unserer Baustelle.

Am Montag gehts weiter und dann sinds nur noch 3 Wochen, bis unser Häuschen kommt. Und weil ich schon gefragt worden bin, welcher Typ Haus mal dort in der Viehgasse stehen soll: ~*der da (Achtung: PDF-Dokument)*~ ist es. Das gelbe Häuschen mit dem terracottafarbenen Zwerchgiebel – genau so siehts mal aus. Im übrigen war gestern auf SWR ein kleiner Bericht über die Aufstellung eines ICON-Hauses zu sehen. Wir selber haben es nicht gesehen, aber meine Schwiegereltern haben den Bericht auf Video gebannt. Man kanns kaum glauben – in einem Tag stands fix und fertig da. Nun – wir werdens live und in Farbe am 7. Mai erleben. 

Nachtrag:
Wer den Aufbau eines ICON-Hauses – welcher Typ das wird weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es unser nicht sein wird, da wir die ersten sind, die das ICON Tre stellen lassen – mal im TV angucken will, der muss am Montag, den 16. April um 16:35 Uhr auf Kabel 1 die Sendung ~*Abenteuer Alltag*~ angucken. Danke Mama für den Tipp *Küsschen*

Wandelung

Heute war mal wieder Banktermin angesagt. Hatte ich schon erwähnt, dass wir beide Urlaub haben??? Nun, da wurde über die Landesbrandversicherung, die Bauherrenhaftpflicht gesprochen und was eben sonst noch so wichtig ist, wenn man neu im Baumetier ist 😉

Auf der Heimfahrt meinte Männe, dass wir doch mal beim Acker vorbei fahren könnten. Dort empfing uns gleich der Anblick von einem Bagger und 2 Arbeitern, die mit einer Schnur und Metermaß herumhantierten. Und so ackermäßig sah es auch nicht mehr aus, eher so wie eine Baugrube. Das was ich im vorletzten Eintrag so hübsch als „Schnurgerüst“ bezeichnet habe, war in Wirklichkeit „mal schnell das Haus abgesteckt“. Das richtige Schnurgerüst haben wir dann heute gesehen. Fotografiert haben wir nicht, da wir es respektierten, dass Bilder von den Arbeitern nicht unbedingt hier im Internet auftauchen wollten. Also haben wir den Fototermin auf den späten Nachmittag gelegt.

Hier sieht man das Stilleben:

Baustellenstilleben

Dixieklo (auch Arbeiter müssen müssen), der Bagger, diverses Equipment (Baustrom wahrscheinlich?)

Baugrube

Und hier kann man gut erkennen, wo mal Haus und Terrasse sein sollen – etwas Phantasie muss man schon haben 🙂

Aushubberg

Und hier präsentiere ich die „Kimmelschen Berge“ 😀 Lt. der Chefin der Baufirma wird das alles wieder breitgemacht, was nicht für den Unterbau von Haus und Carport/Garage gebraucht wird. Und Sorgen, dass wir keinen anständigen Mutterboden haben, brauchen wir uns auch nicht mehr machen. Der Berg ist nämlich ganz anständiger Humus. Zumindest für etwas Rasen ansäen dürfte das okay sein.

Und da bei der letzten Fotoflut die Bauherrin zu sehen war, darf auch ein Bildnis des Bauherren nicht fehlen:

Herr Bauherr

Lob vorab

Uiuiui, wenn ich so in den andren Baublogs lese (z.B. über ~*Bau-Blogs*~), dann bin ich richtig froh, dass bei uns alles im Moment so reibungslos läuft. Nun – es muss ja. In nicht mal 4 Wochen kommt das Haus. Und die 50 % Vorkassenrechnung für die Bärenhöhle kam auch schon, Zahlungstermin das 1. Mal war der Ostermontag 😉 Unsere ~*Bank*~ kann ja viel, aber sooo schnell geht ja nun doch nicht. Und so gabs ein paar vorösterliche Telefonate zwischen Bankberater (huhu, Herr C.!) und der Finanzabteilung der Fa. Dennert und der Zahlungstermin wurde auf Donnerstag verschoben.

Heute also war Staffellauf angesagt. Wie gut, dass ich jetzt auch die 4 Tage frei habe, da kann man so richtig loslegen. 2 Std. auf der Bank, dann schnell mal zur Fa. Vogel, da dort noch ein paar Unterlagen gefehlt hatten. Als Belohnung wissen wir auch, dass wir Kabelfernsehen in der Bärenhöhle haben werden (juchuh! Ich mag keine „Schüssel“) und die Bagger auf unserem Acker noch diese Woche anrücken werden. Danach schnell mal nach Hause, nächste Unterlagen mitnehmen für die Bank im nächsten Ort (die beiden sind endlich miteinander verbunden – Glück für uns!) und dort ein „bisschen“ Geld (Grundstück und Hausanzahlung) hin- und hergeschoben, und weiter gings. Dass dann auch noch mein Auto einen nagelneuen TÜV- und AU-Stempel bekam (warum haben die TÜV-Plaketten, immer wenn ich Termin habe so bescheidene Farben??), machte den heutigen Urlaubstag perfekt.

Ach ja – dazwischen haben wir noch 2 Teppichfachgeschäfte aufgesucht, da wir im Wohn-/Esszimmer Laminat und im 1. Stock in den 2 Zimmern incl. Flur Laminat und im Schlafzimmer Kork verlegen wollten. Ich hatte eigentlich gedacht, dass das besonders gut für Hausstauballergiker wie mich ist. Aber jetzt siedeln wir wohl im Obergeschoss auf Teppich um…

Jetzt bin ich geschafft und zu nichts mehr fähig, außer strickend und fernsehguckend auf der Couch herumzulümmeln.

Der Anfang

Jetzt überschlagen sich langsam die Ereignisse. Heute bekamen wir nicht nur die genehmigte Baugenehmigung, sondern auch den Energiebedarfsausweis der Fa. Dennert, die Rechnungen vom Notar und die Rechnung zwecks Grundstückskauf von der Gemeinde. Auch Pläne, in denen wir genau jetzt sehen können, wo jeder Lichtschalter, jede Steckdose etc. sich befinden, bekamen wir heute von der Fa. Dennert zugeschickt. Nun – es passt schon viel, aber die WaMa und der Wäschetrockner stehen noch lt. Plan im Hausanschlussraum und nicht wie wir vorhaben im GästeWC.

Männe, der Glückliche, hat schon Urlaub und hat ist heute schon spaßeshalber mal bei unserem Grundstück (ich sag immer noch „Acker“) vorbeigefahren. Da begrüßte ihn schon von der Straße folgendes Bild:

Baustellenschilder

Und etwas weiter gefahren, standen Stecken im Boden. Das sog. Schnurgerüst:

Schnurgerüst

Ich hab mir ja unter „Schnurgerüst“ was mit Schnüren vorgestellt. Und etwas klein erscheint mir unser Reich ja schon, aber das soll ja täuschen. Auch unser Finanzierungsberater bei der Bank warnte mich schon, dass das Haus uns nur als Schnurgerüst etwas klein wirken könnte. Aber wenn das Fundament dann da ist, ist dieser Eindruck wieder ein andrer. Auch wo die Garage und das Carport mal stehen, ist abgesteckt.

Nach der Arbeit bin ich auch sofort hingefahren. Männe fotografierte wild in der Gegend herum und hielt alles fest. Ich marschierte in unserem „Haus“ herum, begutachtete die „Küche“, marschierte ins „Esszimmer“ und von da an ins „Wohnzimmer“. Ein bisschen viel Acker im Haus 😀

Ein Foto der Bauherrin musste auch sein 😉

stolze Bauherrin

Leicht vom Winde verweht 🙂

Der Boden macht uns etwas zu schaffen, da er wohl fast nur aus Lehm besteht und von „Mutterboden“ keine Spur zu sehen ist. Aber in Bezug auf Humus etc. wird uns wohl auch was einfallen, da bin ich mir sicher. Noch etwas über 4 Wochen, dann steht unser Häuschen…

7. Mai

Am Freitag hieß es noch vom Dennert-Vertreter, dass unser Häuschen ca. 6 bis 7 Wochen braucht, bis Stelltermin ist. Ganz brach bleibt ja unser „Acker“ (Grundstück) ja nicht, da ja Vorarbeiten wie das Fundament und der Frostschutz gemacht werden müssen.

Heute telefonierte Männe mit dem Dennert-Vertreter wegen einer andren Sache in Angelegenheit Häuschen, da teilte der ihm mit, dass der Stelltermin schon der 7. Mai ist. *schwitz* Gerade mal 5 Wochen bis dahin! Nun, die Fa. Vogel wirds schon schaukeln 😉 Wenn der Stelltermin 7. Mai ist, dann können wir quasi schon Ende Mai ins Haus, können malern und Fußboden verlegen, gleichzeitig hier in der Wohnung zusammenräumen und umziehen peu á peu. *ufz* Statt irgendwann im September sind wir wohl schon im Anfang Juli komplett im eigenen Heim. Das nenne ich mal sehr schnell!

Die Pläne hat Männe heute auch auf der Gemeinde abgegeben. Und da wir ja im Freistellungsverfahren sind, geht das Durchbringen der Pläne ebenfalls ratzfatz. Vom zähen langwierigen Vorgeplänkel gehts jetzt mit Düsenjägerschritten durch die Bauphase. Mir kanns recht sein 😉 Fast der komplette Sommer 2007 im eigenen Häuschen das hat was! Und der eigentlich für sämtliche Innenarbeiten und Umzugsarbeiten geplante Urlaub im September gehört dann dem Eingewöhnen. Und vielleicht dem Garten.